Vergleich zwischen der Anschauung des Paradieses in Abu l-’Ala al-Ma’arri und Dante Alighieri von Milena Rampoldi

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In diesem Artikel präsentiert die Autorin einige Parallelismen und Unterschiede zwischen zwei großen Werken der Weltliteratur: die Göttliche Komödie des Florentiner Dichters Dante Alighieri einerseits und den Brief der Vergebung des abbasidischen Dichters Abi ‘Ala al-Ma‘arri andererseits. In diesem Zusammenhang erläutert sie auch deren philosophische Grundlagen. Das Thema dieser Parallelismen gilt für Dr. Rampoldi vordergründig als eschatologisch bzw. soteriologisch und betrifft die Anschauung des Paradieses. Sie ist nämlich der Überzeugung, dass Arbeiten wie diese an der Schnittstelle zwischen Literatur und Philosophie dazu beitragen können, den Dialog zwischen zwei großen Weltreligionen, der des Christentums und der des Islam zu erneuern und voranzubringen. Wenn wir auf das literarische Erbe der Tradition der beiden Religionen zurückgreifen und uns mit den Gemeinsamkeiten und auch den Unterschieden auseinandersetzen, sind wir dann auch in der Lage, in der aktuellen, historischen Situation und in der politischen Arbeit heute pseudotolerante Haltungen einerseits und auch extreme Dialektik andererseits zu vermeiden. Die Autorin schreibt hierzu: „Meines Erachtens beschäftigen sich Literatur und Philosophie immer mit universellen Themen, die man in vielen Kulturen und Religionen wiederfinden kann. Dieses Unterfangen möchte ich mit dem folgenden Artikel unterstützen, in dem ich u.a. auf die Biografie der beiden Dichter, ihre religionspsychologischen Standpunkte, ihre subjektive Haltung zum Transzendenten und zur Tradition ihrer Religion, ihren Fatalismus und ihre skeptische Haltung eingehen werde.“

 

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