Marta Cangi

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Marta Cangi wurde 1982 in der Provinz Pesaro-Urbino in Italien geboren. Nach ihrem Magisterabschluss cum laude in Literatur und Philosophie schloss sie ihren Master in Geschichte und Anthropologie der Religionen mit Fokussierung auf den religiösen Pluralismus und die soziale Kohäsion ab.

 

Parallel dazu bildete sich im Fach Italienisch als Fremdsprache mit einem Master an der Universität Urbino weiter, wo sie seitdem als Dozentin beim Universitätszentrum für die italienische Sprache und Kultur für Ausländer zusammenarbeitet.

 

Sie lebte einige Jahre in England, wo sie im Gloucestershire Race
Equality and Diversity Service Ethnic Minority Achievement Team
tätig war und an verschiedenen Schulen des British Councils unterrichtete.

Sie war schon in Italien interkulturell, sozial und pädagogisch engagiert und hielt zahlreiche Vorträge über die Rolle der Frau in den primitiven Religionen.

Ihre Forschungsbereiche sind, neben der Didaktik des Italienischen als Zweit- und Fremdsprache, die vergleichenden Religionswissenschaften, Religionen, Archetypen und Symbole und die religiösen, archaischen Ausdrucksformen des Mythos der Großen Mutter.

 

Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass das Engagement im Bereich des interkulturellen Dialogs nicht nur die Berücksichtigung verschiedener Kulturen in Ort und Zeit umfasst, sondern auch die Analyse der Geschlechtsunterschiede in und zwischen den Kulturen.
Für die interkulturelle Arbeit ist eine sprachliche und dialogische Bildung erforderlich.  

Marta Cangi übernimmt zahlreiche Kulturreisen. Derzeitig lebt und unterrichtet sie in der Türkei. Bei ProMosaik arbeitet sie als Koordinatorin für soziale und kulturelle Projekte in Istanbul. Ihre Schwerpunkte sind die interkulturelle Erziehung und der interreligiöse Dialog.

 

Ihr Buch über Mircea Eliade und seine Studien im Bereich der vergleichenden Religionswissenschaften erschien 2017.